| Aqua-Terra-News Juni 2011 |
TetraMin Hauptfutter
Höchste Qualität, seit mehr als 50 Jahren, hat TetraMin zum weltweit meist verkauften Zierfischfutter gemacht. 1000 ml für 9.99€ Ein absoluter Leckerbissen
Wo wir gerade beim Thema Futter sind…
Sommerzeit ist Eidechsenzeit
Die Mauereidechse kommt von Spanien im Westen bis Rumänien im Osten (im Südosten bis Nordwestanatolien) und von den Niederlanden im Norden bis Kalabrien im Süden vor und besitzt damit das größte Verbreitungsgebiet aller Podarcis – Arten. Diese kleine, zierliche, etwa 20 bis 25 cm Gesamtlänge erreichende Eidechse bevorzugt als Lebensraum trockene, südexponierte Vertikalstrukturen wie Felswände, Geröllhalden, Küstenfelsen, Weinberge, Legesteinmauern und Ruinen. Sie kommt auch innerhalb von Städten vor und wird deshalb als Kulturfolger und in Deutschland als Charaktertier der Weinberge bezeichnet. Ihre Nahrung besteht vorrangig aus Wirbellosen. Je nach Alter und Größe werden Blattläuse, Weberknechte, Spinnen, Asseln, Hautflügler, Schmetterlinge, Käfer, Grashüpfer und Heuschrecken, seltener Jungtiere der eigenen Art und Früchte gefressen. Nach der Winterruhe, die im Oktober/November beginnt, erfolgt die Paarung zwischen März und Juni. Etwa vier Wochen später werden 2 bis 10 Eier abgelegt, aus denen nach 6 bis 11 Wochen, zwischen Juli und September, die ca. 5 bis 6 cm langen Jungtiere schlüpfen. Unter günstigen Bedingungen sind mehrere Gelege pro Jahr und Weibchen möglich.
Wichtig für den Schutz der Mauereidechse ist es also, potentielle oder bestehende Habitate vor übermäßigem Pflanzenwuchs zu schützen, auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu verzichten oder deren Menge zu verringern und den Erhalt bzw. die Neuanlage von Trockenmauern zu fördern. Auch in der Terraristik hat die Mauereidechse stets einen festen Platz eingenommen. Schon Joh. von Fischer erwähnt sie in seinem 1884 erschienenen Buch „Das Terrarium, seine Bepflanzung und Bevölkerung“. „Wagners Aqua-Latein“
Vor einigen Jahren schenkte mir Herr Günter Wagner, Mitglied des Aquarienvereins „Kampffisch“ Dresden e.V., ein von ihm selbst verfasstes (aber leider unveröffentlichtes) Handbuch mit dem Titel „Latein in der Aquaristik-wozu?“ -Ein Helfer zur deutschen Namensfindung- aufgeschrieben für die Mitglieder des Aquarienvereins „Kampffisch“ von Günter Wagner. Folgende Abkürzungen werden verwendet:
A
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Tetra Min - Hauptfutter für alle Zierfische
Man nehme Weizenmehl, Brauereihefe, Ca – Caseinat, Milchpulver, Brennnesseln, Shrimps, Volleipulver, Seealgenmehl, Gammarusmehl, Zucker, Lebertran, Paprika, Petersilie, Luzerne, Spinat und dazu die Vitamine A, D3, E, B1, B2 und C, mische das Ganze, fertige daraus Futtertabletten an und nenne diese „Plankton Tabs“. Klingt gut und ist gut. Probieren Sie diesen leckeren Mix doch einmal bei Ihren Fischen aus und Sie werden staunen, mit welchem Appetit sich Ihre Flossenträger darüber hermachen. Besonders L – Welse der Gattung Hypancistrus sollen dieser Köstlichkeit äußerst zugetan sein. Auch Garnelen, Krebse und Hummer werden im Handumdrehen zu „Plankton – Tabslern“.
…, stellt sich die Frage: Wissen Sie eigentlich, zu welchem Ernährungstyp Ihre Fische gehören? Sehen Sie sich doch einmal den Habitus, also das äußere Erscheinungsbild, Ihrer Zierfische in Ruhe an. Sie werden feststellen, dass die Zuordnung gar nicht so schwer ist. Fische mit einer flachen Rückenlinie und einem oberständigen Maul leben an der Oberfläche von Gewässern. Im Gegensatz dazu bewohnen Fische mit einer flachen Bauchlinie und einem unterständigen Maul den Gewässerboden. Fische mit einem endständigen Maul finden wir in den meisten Fällen in den mittleren Wasserschichten. Und genauso leicht ist es dann auch, das richtige Futter aus dem großen Angebot auszuwählen. Und wenn Sie einen diesbezüglichen Rat brauchen, dann helfen wir natürlich gern weiter.
Die Mauereidechse (Podarcis muralis) – Reptil des Jahres 2011
Gefährdet ist die Mauereidechse vor allem durch den Einsatz von Bioziden, das Verfugen alter Mauern und die Neuanlage von fugenlosen Mauern, durch Aufforstungen bzw. natürliche Verbuschung und die Isolation einzelner Populationen durch den Neubau von Straßen und Wegen.