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Aqua-Terra-News Mai 2011

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Der regelmäßige Wasserwechsel…

Aqua-Terra-News Mai 2011…im Aquarium ist ein kontrovers diskutiertes Thema. Fest steht jedenfalls: Ein regelmäßiger Wasserwechsel muss sein!!!

In der Natur leben wenige Fische in einer großen Menge Wasser. Im Aquarium ist dieses Verhältnis genau umgekehrt. Unsere Fische werden regelmäßig gefüttert und setzen dadurch entsprechende Mengen an Stoffwechselendprodukten frei. Und das bedeutet, dass unser Aquariumwasser permanent belastet wird. Hauptbestandteil der Fischausscheidungen ist Stickstoff. Dieser wird, eine optimale Nitrifikation durch Nutzbakterien vorausgesetzt, zu Ammonium/Ammoniak und dann weiter zu Nitrit und Nitrat abgebaut. Ohne Wasserwechsel würde die Konzentration an Nitrat permanent steigen. Und um diesen Wert, wie empfohlen, deutlich unter 50 mg/l zu halten, ist ein regelmäßiger Wasserwechsel unverzichtbar. Auch der Hauptalgennährstoff Phosphat und pathogene (krankmachende) Keime, deren Dichte im Aquarium ungleich höher ist, als in der Natur, werden beim aktiven Wasserwechsel zuverlässig ausgedünnt. Die Menge des zu wechselnden Wassers hängt von der Größe des Aquariums und der Besatzdichte ab. Als Anhaltspunkt können ca. 25% pro Woche dienen.



Wer um eine gute Wasserqualität bemüht ist…

Aqua-Terra-News Mai 2011…, der sollte auch nicht beim Futter sparen, denn nur Futtersorten von bewährten Anbietern haben entsprechend lange Versuchsreihen in den hauseigenen Laboratorien hinter sich, um eine optimale Verdaulichkeit zu garantieren. Deshalb sind sie halt auch ein wenig teurer.

Ein häufig gemachter Fehler beim Verfüttern von Frostfutter ist der, dass die gefrorenen Würfel einfach ins Aquarium gegeben werden. Das ist falsch! Richtig ist: Vorher wässern, dann ordentlich spülen und erst danach verfüttern, denn das Tauwasser ist mit mehr oder weniger großen Mengen Phosphat belastet. Eine Ausnahme bildet Frostfutter für Diskusfische. Hier würden beim gründlichen Spülen die beigemengten Vitamine und Spurenelemente verloren gehen.

Und: Die Futtermenge bitte immer so bemessen, dass das Futter innerhalb weniger Minuten von den Fischen restlos (!) aufgefressen wird.



Heizmatten und Heizsteine für Terrarien…

Aqua-Terra-News Mai 2011…sind eine sinnvolle Ergänzung für die Thermoregulation unserer Reptilien. Die Betonung liegt hier auf dem Wort Ergänzung. Um zusätzliche Wärmepunkte im Terrarium zu schaffen sind Heizmatten und Heizsteine geeignet. Gänzlich ungeeignet sind sie als alleinige Wärmequelle(n), denn Reptilien assoziieren, wie in der freien Natur, Wärme mit Licht. Einfach ausgedrückt bedeutet das: Die Sonne geht auf und es wird hell und warm. Heizmatten und Heizsteine hingegen erzeugen eine so genannte „dunkle Wärme“. Zugegeben, gegenüber Heizlampen verbrauchen Heizmatten und Heizsteine nur einen Bruchteil an Energie. Aber trotzdem: Bitte nicht aus lauter Sparsamkeit falsche Welt spielen. Nichts geht über klassische Strahler, die für Wärme, Licht und UVB-Strahlung sorgen!!!



„Wagners Aqua-Latein“

Vor einigen Jahren schenkte mir Herr Günter Wagner, Mitglied des Aquarienvereins „Kampffisch“ Dresden e.V., ein von ihm selbst verfasstes (aber leider unveröffentlichtes) Handbuch mit dem Titel

„Latein in der Aquaristik-wozu?“

-Ein Helfer zur deutschen Namensfindung-

aufgeschrieben für die Mitglieder des Aquarienvereins „Kampffisch“ von Günter Wagner.

Folgende Abkürzungen werden verwendet:

b.n.P. = benannt nach Personennamen
n.e.O.b. = nach einem Ort benannt
n.d.R.b. = nach der Region benannt
x = übernommener Name
l = lateinisch
gr = griechisch
lat = lateinisiert

A

angustifolia l schmalblättrig; angustus – eng, schmal; folium – Blatt
Anisus gr an – Vorsilbe, auch un; isos – gleich
annosus l hochbejahrt, alt
Anodota gr an – ohne; odus, ontos – Zahn
Anomalus gr anomalis – Ungleichheit, Regelwidrigkeit